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Funktionswaschmittel für Outdoorkleidung - ALPENWERT

Funktionswaschmittel für Outdoorkleidung

Sport- und Funktionswaschmittel für Skijacken, Softshells und Merino – reinigen gründlich, erhalten Atmungsaktivität und schützen deine Outdoorbekleidung langfristig.

Ansicht als

Was normales Waschmittel mit Funktionskleidung macht

Vollwaschmittel ist für Baumwolle gemacht. Bei Funktionskleidung richtet es Schaden an, der sich schleichend zeigt.

Tenside und Bleichmittel greifen die wasserabweisende Außenschicht an. Die Jacke saugt sich nach ein paar Wäschen voll, obwohl die Membran noch intakt ist.

Optische Aufheller lagern sich in der Faser ab. Sie sollen Weiß strahlender wirken lassen – auf technischen Stoffen hinterlassen sie einen Film, der die Poren der Membran verstopft.

Weichspüler ist der schlimmste Fall. Er legt sich als fettige Schicht auf das Gewebe und macht es dauerhaft wasseranziehend. Genau das Gegenteil dessen, wofür die Jacke gekauft wurde.

Unser Funktionswaschmittel arbeitet ohne diese Zusätze: biologisch abbaubar, BPA-frei und hautverträglich. Es reinigt, ohne die Atmungsaktivität der Membran anzugreifen.

Funktionswaschmittel oder Daunenwaschmittel?

Zwei verschiedene Mittel für zwei verschiedene Probleme – die Verwechslung kostet im Zweifel eine Daunenjacke.

Funktionswaschmittel für alles mit Membran und Kunstfaser: Regenjacken, Softshell, Skibekleidung, Funktionsshirts. Es entfernt Schweiß und Gerüche aus technischen Fasern, ohne die Beschichtung anzugreifen. 11,89 €.

Daunenwaschmittel für alles mit Federfüllung: Daunenjacken, Daunenschlafsäcke. Es ist frei von Bleichmitteln und Enzymen – beides greift die Federstruktur an und nimmt der Daune ihre Bauschkraft. 19,99 € für 500 ml, das reicht für rund zehn Anwendungen.

Der Unterschied ist nicht Marketing. Eine mit Vollwaschmittel gewaschene Daunenjacke verliert dauerhaft an Volumen – die Federn verkleben und richten sich nicht mehr auf. Das lässt sich nicht rückgängig machen.

Wenn du beides brauchst und zusätzlich imprägnieren willst, gibt es das Set aus Waschmittel und Imprägnierer.

Wie oft muss Funktionskleidung gewaschen werden?

Seltener, als die meisten denken – aber öfter, als viele Outdoor-Fans glauben.

Es hält sich hartnäckig, dass Waschen der Jacke schadet und man sie deshalb möglichst selten waschen sollte. Das Gegenteil ist richtig: Schmutz, Hautfett und Salz aus Schweiß setzen die Poren der Membran zu und machen sie unatmungsaktiv. Eine verschmutzte Jacke funktioniert schlechter als eine frisch gewaschene.

Als Orientierung:

  • Regenjacke – nach etwa zehn Tragetagen oder wenn sie sichtbar verschmutzt ist
  • Funktionsshirt – nach jedem Schwitzen, Kunstfaser nimmt schnell Geruch an
  • Daunenjacke – ein- bis zweimal pro Saison, mehr braucht es nicht
  • Merinowäsche – nach zwei bis vier Tagen, Wolle nimmt kaum Geruch an

Wer richtig wäscht, verlängert die Lebensdauer, statt sie zu verkürzen.

Das richtige Waschprogramm

  1. Waschmittelfach ausspülen. Reste von Vollwaschmittel und Weichspüler machen den Durchgang zunichte.
  2. Reißverschlüsse schließen, Klettverschlüsse zumachen, Taschen leeren. Offener Klett zerstört im Trommelgang andere Teile.
  3. 30 °C, Feinwaschgang. Höhere Temperaturen greifen Membran und Beschichtung an.
  4. Kein Weichspüler. Nie, bei keinem Funktionsstoff.
  5. Zweiter Spülgang, damit keine Waschmittelreste in der Faser bleiben.
  6. Niedrig schleudern oder gar nicht – bei Daunen niemals hoch.

Bei Daunen gehört anschließend der Trockner dazu, mit zwei bis drei Tennisbällen. Sie schlagen die verklumpten Federn wieder auf. Ohne diesen Schritt bleibt die Jacke flach.

Funktionskleidung mit Membran trocknet dagegen an der Luft. Direkte Heizungswärme meiden.

Wenn es nach dem Waschen noch riecht

Ein häufiges Problem bei Kunstfaser – und meist liegt es nicht am Waschmittel.

Polyester nimmt Geruchsmoleküle in die Faser auf. Bei zu niedriger Temperatur oder zu wenig Waschmittel werden sie nicht vollständig gelöst und kommen beim nächsten Schwitzen zurück.

Was hilft:

  • Nicht zu voll beladen. Die Wäsche braucht Platz, sonst wird sie nicht durchspült.
  • Richtig dosieren. Zu wenig Funktionswaschmittel ist die häufigste Ursache.
  • Nicht feucht liegen lassen. Nach dem Waschen sofort aufhängen – Stunden in der Trommel reichen für neuen Geruch.
  • Waschmaschine selbst prüfen. Wer immer bei 30 °C wäscht, sammelt Biofilm im Gerät. Ein Kochwaschgang ohne Wäsche alle paar Monate hilft.

Wer das Problem grundsätzlich lösen will, greift bei körpernaher Kleidung zu Merinowolle – sie nimmt kaum Geruch an.

Waschen und imprägnieren – die richtige Reihenfolge

Beides gehört zusammen, aber nicht gleichzeitig – und die Reihenfolge ist entscheidend.

Immer erst waschen, dann imprägnieren. Eine Imprägnierung auf schmutzigem Stoff legt sich auf Schmutz und Waschmittelreste statt auf die Faser. Sie hält dann keine zwei Regengänge.

Wann imprägnieren nötig ist, erkennst du am Wassertropfen: Perlt er ab, ist alles in Ordnung. Zieht er ein, ist die Schicht verbraucht.

Wie das geht – in der Waschmaschine oder mit Spray – steht ausführlich unter Imprägnieren. Dort findest du auch die passenden Mittel für Jacken, Schuhe und Zelte.

Das Set aus Funktionswaschmittel und Imprägnierer enthält beides aufeinander abgestimmt. Das gesamte Pflegesortiment liegt unter Pflegeprodukte.